• Optimierung für Suchmaschinen

    Natürlich soll Deine Website für die Nutzer optimiert sein.
    Gesehen wird Deine Website nur nach entsprechender
    Optimierung für Suchmaschinen

    Grüne Linien – Tf-idf.de – term frequency (Term-Vorkommenshäufigkeit im Dokument) in Relation zur inverse document frequency (inverse Dokumenthäufigkeit in Dokumentkorpus bzw. Dokumentenkollektion)

Optimierung für Suchmaschinen – und warum sagen so viele: „Optimierung für Nutzer?“

Beim Stichwort Optimierung für Suchmaschinen (SEO) denken viele daran, dass man nicht für die Suchmaschine optimieren soll, sondern für die Nutzer. Das ist auch richtig so. Es gibt jedoch ein Aber.

Aber: damit eine Website sichtbar wird – auf der Seite 2 oder Seite 1 in den SERPs, muss sie von der Technik der Suchsysteme dort erst einmal angezeigt werden. Logisch.

Dies wiederum ist nur möglich, wenn Standards in der Aufbereitung der Inhalte erfüllt sind. Zu den wichtigsten technischen Punkten in der Suchmaschinenoptimierung (Technical SEO) zählen kurze Ladezeiten und gute Lesbarkeit auf mobilen Geräten – das leuchtet jedem ein. Immer noch zu wenig Beachtung finden jedoch die Texte. Ausgerechnet bei der semantischen Aufbereitung von Texten liegt ein riesiges Optimierungspotential.

Wie läuft das mit der Suche – und warum geht nichts ohne Optimierung für Suchmaschinen?

  • Deine potentiellen Kunden (Nutzer) geben Suchbegriffe ein.
  • Daraufhin erhalten sie Vorschläge in den Suchergebnislisten (SERPs)
  • Ob Deine Website oder sogar mehrere URLs Deiner Website unter den ersten Ergebnissen sind, ist kein Schicksal
  • Der Text Deiner Website entscheidet in erster Linie darüber, ob sie nach vorne kommt oder nicht
  • Genauer gesagt: die technische und semantische Aufbereitung Deiner Onpage-Texte ist von zentraler Bedeutung

Optimierung für Suchmaschinen hat nichts mit Tricks zu tun

Suchmaschinenbetreiber haben ein begründetes Interesse daran, dass Deine Webseite oben steht: vorausgesetzt, sie passt möglichst gut zu bestimmten Anfragen. Trifft das zu, sind alle zufrieden: Suchmaschinenbetreiber, Du als Seitenbetreiber und natürlich Deine Kunden.

Soweit, so gut.

Aber wie wird entschieden, ob ein Webseitentext zu einer Anfrage passt?

Die Crawler der Suchmaschinen lesen bzw. scannen den Text und bewerten ihn. Aber sie lesen nicht wie Menschen. Algorithmen suchen in den Texten nach Merkmalen. Sie orientieren sich dabei z. B. an HTML-Auszeichnungen, an Linktexten, an Semantik und Linguistik.

In welches Raster passt Dein Inhalt? Wo fällt Dein Text positiv aus dem Rahmen?

In welches Raster passt Dein Inhalt? Wo fällt Dein Text positiv aus dem Rahmen?

Suchmaschinen stufen die Relevanz von Text in der Relation zu anderen Texten ein. Texte, die sich sprachlich und thematisch nur innerhalb eines allgemeinen Rasters befinden, fallen nicht besonders auf. Wer aber in einem Raster für positiv auffallende Strukturen sorgt, gewinnt an Sichtbarkeit.

Auf den ersten Blick ist Suchmaschinenoptimierung also ein ziemlich komplexes Thema. Und ich gebe zu, auch auf den zweiten Blick. Also ist eine einfache Betrachtung sicherlich hilfreich:

Stellen wir uns Suchmaschinenoptimierung so einfach wie möglich vor

Stellen wir uns vor, die Crawler der Suchmaschinen wären oberflächliche, oder sagen wir: sehr schnelle Leser. Sie lesen einen neuen Text kurz quer und entscheiden dann, ob der Inhalt zur Anfrage passen würde: ob sich im Zusammenhang mit einer Suchanfrage eine intensivere Analyse lohnt.

Findet der Crawler einer Suchmaschine auf einer Webseite nur ein paar vereinzelte Wörter, reicht dies für diese erste Einschätzung:

Dies ist vermutlich kein wissenschaftlicher oder enzyklopädischer Text; eine bestimmte Thementiefe kann der Text schon wegen der Kürze kaum erreichen.

Es kann zur Einschätzung „Thin Content“ kommen. Aber auch dies geschieht kontextabhängig. Wenn die jeweilige Seite nur ein Gebäude von außen zeigt und dieses Bild nur der Orientierung eines Besuchers dient, dann reichen zwei Zeilen Text mit dem entsprechenden Hinweis auf das Bauwerk. Die Bewertung „Thin Content“ würde aber zutreffen, sollte dies ein Text sein, der zum Thema Konfliktmanagement erschöpfend Auskunft gibt. Hierfür können zwei Zeilen Text keinesfalls reichen. Also kontextabhängig.

Internet-Suchsysteme als Bibliothekare

Das oben genannte Beispiel ist noch einfacher zu verstehen, wenn Du Dir eine Suchmaschine wie eine Bibliothek mit schnellen Mitarbeitern vorstellst.

SERPs (Suchergebnisseiten) kann man sich wie Bücher in einer Bibliothek vorstellen. Optimierung für Suchmaschinen ist Textarbeit

SERPs (Suchergebnisseiten) kann man sich wie Bücher in einer Bibliothek vorstellen

Stelle Dir also vor, Du würdest ausnahmsweise nicht vor einem Bildschirm sitzen, sondern in eine Bibliothek gehen. Du sagst der Person am Tresen, dass Du einen Überblick zum Thema Obstbäume in Europa suchst. Die Person läuft los. Und weil sie ihre Bibliothek (den Suchmaschinenindex) recht gut kennt, läuft sie zielsicher zu einem Regal. Dort stehen verschiedene Nachschlagewerke zu Pflanzenthemen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen legt Dir die Person eine Auswahl von Büchern vor, die zu Deinem Interesse passen könnten. Einige Bücher hat sie sogar schon aufgeschlagen und zeigt Dir Bilder als Beispiele. Du siehst also auf den ersten Blick, was hiervon interessant für Dich sein könnte. Bei der Suchmaschine entspricht diese Szene der Suchergebnisseite (SERP).

Was siehst Du nicht, wenn der Bibliotheksmitarbeiter (die Suchmaschine) gut gearbeitet hat?

  • Du wirst auf eine Anfrage nach einem komplexen Thema kaum eine dünne Broschüre vorgelegt bekommen
  • Der Bibliothekar (die Suchmaschine) legt Dir kein themenfremdes Sachbuch auf den Tresen – das würde Dich irritieren

Wie kannst Du der Person im Buchmagazin (Suchmaschinenindex) bei der Arbeit helfen?

  • Schreibe einen eindeutigen Titel auf Dein Werk (Deine Webseite, also die einzelne Seite, die zu Deiner Internetseite gehört und die ein Thema umfassend beschreibt
  • Formuliere einen attraktiven Buchdeckeltext (U4) – in diesem Fall die Description für das Snippet, denn die ist von außen sichtbar, wenn sich der interessierte Leser mehrere Werke nebeneinander ansieht (bei der Suchmaschine sind das die Suchergebnisseiten / SERP)
  • Lege vorne ein gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis an
  • Stelle Dir vor, die Bibliotheksperson hat nur sehr wenig Zeit. Markiere also wichtige Begriffe in Deinem Werk fett, hebe sie hervor (HTML-Auszeichnungen).
  • Verwende Zwischenüberschriften, an denen auf den ersten Blick sichtbar ist, wohin der Text führt
  • Lege gut sichtbare Hinweise auf weiterführende Literatur in Deinen Text (Links zu anderen Stellen auf Deiner Website / im Netz)
  • Achte auf eine gute Sprache; wiederhole Dich nicht, sondern schöpfe aus dem Wortschatz gebildeter, sachkundiger Menschen (semantische Optimierung)
  • Entwickle ein kleines Standardwerk zu Deinem speziellen Thema, das so verständlich und umfassend ist, dass immer wieder danach gefragt wird (Einzigartigkeit)
  • Und hier einer der wichtigsten Punkte: Finde heraus, welche Begriffe (Terme) im weiteren Sinn mit Deinem Thema in einem engen Zusammenhang stehen. Gemeint sind nicht nur Synonyme, sondern auch thematisch mit Deinem Schwerpunkt verbundene Aspekte, auf die Du nicht sofort kommst. Untersuche dazu den gesamten deutschen Wortschatz und integriere Terme, häufig und auch selten gestellte Fragen (und Deine Antworten) in Deinen Text. So gestaltest Du in ihrer Form einzigartige Inhalte. So kannst Du den Text für die Suchmaschinen in Relevanz erstrahlen lassen.
  • Du hast kein SEO-Tool, das so etwas kann? Kontaktiere mich. Ich schreibe bzw. optimiere die Texte für Dich.

Wenn Du hilfsbereit bist, arbeitet die Suchmaschine für Dich

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Mit White-Hat-SEO – speziell mit semantisch optimiertem, gut geschriebenen Text – zeigst Du der Suchmaschine, warum sie den Suchenden Dein Dokument als eines der ersten zum Lesen anbieten soll. Wenn Du Dich an die technischen und semantischen Standards im Web (z. B. HTML 5) hältst und einen Text schreibst (schreiben lässt), der die Leser überzeugt, dann bist Du ganz vorne dabei.

Unter diesen Voraussetzungen ist der Satz „Mit SEO auf Seite 1 kommen“ ein sinnvoller Satz.

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